Gedicht 21

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So trinkt man Träne für Träne

und begreift nicht,

dass man nicht glücklich sein kann,

wenn man es über den Augenblick

hinaus haben will.

Es sind die Wünsche,

die uns weitertreiben

und zum Handeln zwingen,

die unsere Freude in Leid verwandeln,

die – kaum gestillt –

neue Nahrung fordern.